Mitdenken auf beiden Seiten: So erkennst du gute Agenturen und Webdesigner

Was macht einen guten Webdesigner von einem schlechten aus? Für den Laien sind gerade am Start von Online Projekten die Unterschiede kaum zu erkennen. Die Referenz-Projekte des Designers zeigen alle dasselbe Ergebnis – Eine Website, die auf den ersten Blick ganz nett aussieht. Doch für den Erfolg im Web, gehört einiges mehr dazu, was du auf deiner Reise bis zum Endergebnis auch bemerken wirst. Hier erfährst du nun, worauf du bei der Wahl deines Webdesigners alles Denken musst!

Gute Webdesigner oder Website Agentur finden

Wie wichtig eine Website für deinen Unternehmenserfolg heutzutage ist, habe ich in diesem Artikel schon erwähnt >Die 10 Größten Vorteile von Websites für dein Unternehmen. Du möchtest also an den Start gehen, und online gut erreichbar für deine Kunden sein. Vielleicht hast du auch vor ein größeres Online Projekt aufzubauen oder einen Online-Shop. Was dir fehlt ist jemand, der deine Gedanken umsetzen kann. Dazu musst du eine geeignete Web-Agentur oder einen guten Webdesigner finden. Natürlich soll dein Projekt ein voller Erfolg werden! Doch leider erlebe ich es immer wieder, dass das Endergebnis den Auftraggeber frustriert, oder mitten im Entwicklungsprozess auf einmal das reinste Chaos entsteht. Meist liegt dies immer daran, dass Informationen während der Planung untergehen, oder einfach nicht langfristig mitgedacht wird.

Fehler schon am Anfang vermeiden! – Wie wichtig ist dir die strategische Umsetzung deines Geschäftsmodells?

Um erfolgreich mit einem neuen Online-Projekt an den Start gehen zu können, sollte man möglichst zu Beginn professionell vor der jeweiligen Zielgruppe auftreten. Nicht selten kommt es vor, das die erste Version des Webauftritts neu überdacht werden muss. Meist hat der Auftraggeber zwar schon ein Bild seines Webauftritts vor Augen, Ihm fehlt es jedoch an Erfahrung im Online Marketing. Besonders hier kommt es darauf an, dass die jeweilige Agentur den Kunden intensiv berät und vor allem langfristig mitdenkt! Doch leider kommt es oft vor, dass die Ideen des Auftraggebers einfach blind umgesetzt werden. Das Ergebnis ist eine Website, die Ihre Strategischen Ziele einfach nicht erfüllt – Sofern diese überhaupt zusammen aufgestellt wurden.

Eine Website ist der Dreh- und Angelpunkt deiner Kunden. Sie repräsentiert dein gesamtes Unternehmen und bildet den Grundstein für deine Markenwahrnehmung. Dein Auftritt nach außen legt fest, welche Zielgruppe du ansprichst. Deine Inhalte auf der Website vermitteln auf welchen Marktsegmenten du dich positionieren willst. Gerade langfristig gedacht, entscheidet sich durch eine durchdachte Website, dein Erfolg bzgl. Marketing und Vertrieb. Deine Website ist ein unheimlich starkes Medium, was mit deinem Markenauftritt, deiner Verkaufsstrategie und deinem gesamten Businesskonzept strategisch harmonieren muss. Wie wichtig ist dir also eine ausgiebige Beratung, Planung und Umsetzung?

Das Briefing: So erkennst du ob deinem Webdesigner der Erfolg deines Projekts wichtig ist.

Schon am Anfang der Auftragsabwicklung trennt sich die Spreu vom Weizen. Beim Briefing geht es darum, dass beide Seiten sich kennenlernen und Informationen austauschen. Hört sich dein zukünftiger Webdesigner deine Wünsche und Bedürfnisse genau an, stellt er Fragen und bietet dazu gezielte Lösungen? Im Regelfall sollte er schon mit einer vorgefertigten Frageliste kommen, die ihr zusammen ausarbeitet. Die richtigen Informationen auf beiden Seiten sind entscheidend für die spätere Umsetzung. Fragt er dich nach deinen Zielen für dein Projekt und deiner Website? Stellt er gezielte Fragen zu deiner Zielgruppe und welche Inhalte du Ihnen anbieten willst? Bietet er dir Lösungen zum Designkonzept an, die dein Unternehmen widerspiegeln und die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe steigern? Für die Umsetzung müssen zunächst eine Menge Ideen besprochen werden, bevor man sich an das Layout und Designkonzept macht. Bestenfalls sollten sogar einzelne Workshops zum Thema Zielgruppenanalyse und Branding angeboten werden.  Das der Auftraggeber dabei langfristig mit in den Planungsprozess einbezogen wird, hat eine entscheidende Wirkung auf das Endergebnis.

Mitdenken! Die Nähe zwischen Auftraggeber und Agentur ist entscheidend

Du siehst es schon, eine Website ist keine Sache die man eben mal schnell entwirft. Du repräsentierst damit deutlich mehr als nur deinen Service – Es geht um dein gesamtes Geschäftsmodell, deine Marke/Image sowie die Positionierung bei deiner Zielgruppe. Genau aus diesem Grund ist es enorm wichtig, das dein Webdesigner oder deine Web-Agentur viel mit dir Kommuniziert. Die Nähe zum Auftraggeber und der Agentur ist enorm wichtig. Mit einem einfachen Briefing ist es nicht getan.

Ein offenes Ohr auf beiden Seiten

Während der gesamten Strategischen Planung, kommen immer wieder neue Fragen auf, die Lösungsorientiert behoben werden müssen. Websites sind Großprojekte! Dabei spielt die Erfahrung deines Designers eine wesentliche Rolle. Er muss sich in dein Projekt, in deinen Markt und dein Business hineinversetzen können und dabei langfristig denken. Doch wichtig ist auch, das du als Auftraggeber ein offenes Ohr für seine Ratschläge hast! Klar – Es ist dein Projekt und Unternehmen. Sicherlich bist du auch Experte auf deinem Gebiet. Aber auf der anderen Seite, sitzt ein Experte beim Thema Website-Design, Online Marketing und bestenfalls Branding (zumindest sollte es so sein). Oft höre ich von Projekten, die aus der Sicht der Agentur deutliches Potential verschwenden, da Kunden einfach zu Beratungsresistent waren. Sei also offen gegenüber seinen Erfahrungen, und überlegt gemeinsam Lösungsansätze für euer Projekt!

FAZIT: Kommunikation während der Planungsphase besonders intensiv pflegen – Sonst wird’s Teuer!

Ich weiß, jedes Unternehmen hat eine Menge Tätigkeiten zu absolvieren. Jeder Geschäftsführer hat wichtige Dinge zu erledigen, und sollte Aufgaben delegieren. Wenn es aber um die Repräsentation des eigenen Unternehmens geht, wird die gemeinsame Planung der Website zu einem gewissen Teil zur Chefsache! Agentur und Auftraggeber sollten wirklich eng miteinander kommunizieren, damit jegliche Wünsche und Informationen abgedeckt werden. Ziel ist es, zunächst gemeinsam ein Konzept zu entwickeln. Der erste Schritt ist immer das Briefing, darauf folgt die strategische Planung. Steht das Grundgerüst, kann die Agentur sich daranmachen, Inhalte sinnvoll und zielführend im Webdesign umzusetzen. Erst wenn alle Punkte gut überlegt wurden, und sämtliche Probleme beiseitegeschafft wurden, sollte die technische Umsetzung der Website beginnen. Denn sollten dann auf einmal Änderungswünsche auftreten, nur weil in der Planungsphase gewisse Punkte nicht berücksichtigt wurden, müssen viele Bereiche wieder umstrukturiert werden. Und dann wird es für den Auftraggeber deutlich teurer!

Recent Posts

Leave a Comment

I confirm